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Morpheus lebt nicht allein. Nein, kein Mensch könnte ihn allein ertragen. So läuft das bei uns zu Hause nach dem Motto “Geteiltes Leid, ist halbes Leid”. |
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Das ist Napster, unser kleiner Malteser Flokati-Mehlwurm. Wir haben sie an Bahngleisen angebunden gefunden, da war sie gerade ein paar Monate alt. Ihretwegen haben wir uns Morpheus eigentlich zugelegt. Damit sie nicht so allein ist! Ob wir ihr damit wirklich einen Gefallen getan haben? Nein, das ist nur ein Scherz. Die beiden haben recht viel Spaß zusammen und können ohne einander fast nicht mehr sein. |
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Das ist Janosch, unser Norwegischer Waldkater. Als wir ihn vor Jahren vom Tierschutz bekamen war er kahl rasiert und so dünn, daß er nicht einmal geimpft werden konnte. Nur Haut und Knochen, der arme Kerl.
Und irgendwie hat er wohl heute noch Angst, daß solche Hungerzeiten mal wieder kommen könnten, denn er scheint auf Vorrat zu fressen, gegen kommende schlechte Zeiten.
Ansonsten ist er der Fels in der Brandung. Nichts und niemand kann ihn ernsthaft erschüttern. Und so übersteht er auch die Überrollmanöver von Morpheus recht cool und unbeschadet. Ich denke manchmal, er könnte gut ohne uns. Aber wir ohne ihn? Unvorstellbar! |
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Nun, hier kommt Carlos, der dritte im Bunde. Auch er kommt von einer Tierhilfsorganisation. Merkwürdigerweise sind die Leute von denen wir ihn haben, ein paar Tage später nach Spanien ausgewandert. Wir haben sie stark im Verdacht, daß sie Angst hatten, wir bringen ihn zurück. Eigentlich ist keines unserer Viecher so richtig “normal”. Aber er ist mit Abstand der Verrückteste in unserem Haus, d.h. er war es. Jetzt wurde er ja von Morpheus getoppt. Deshalb verstehen sich die beiden wahrscheinlich auch so gut. Sie liegen häufig zusammen, und er wäscht Morpheus mit Hingabe die Ohren um diese danach genußvoll anzuknabbern. Nun, groß genug dafür sind sie ja auch. |
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Einer fehlt noch aus unserem Zoo und das ist Otto, der Graupapagei. Ihn haben wir seit fast 27 Jahren, er ist also der Grufti unter unseren Tieren. Obwohl er als ehemaliger Wildfang eigentlich ein wenig schüchtern ist, kommt er mit den Vierbeinern sehr gut aus. Und Fremdsprachen hat er dadurch auch gelernt. Er bellt und miaut, daß man ihm manches Mal den Schnabel zubinden möchte. Leider haßt er es, seinen Käfig zu verlassen.Daher gibt es nur ein Foto "hinter Gittern". |
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Pepe ist mein canarisches Mitbringsel ;-). In ihn habe ich mich gleich im ersten Moment verliebt. Urspünglich war er für meine Tochter gedacht, aber schon nach wenigen Minuten war mir klar, daß ich ihn nicht mehr hergeben möchte und er wunderbar zu uns passen würde. Und ich habe mich nicht getäuscht Carlos und Janosch sind zwar nicht unbedingt dieser Meinung (ein Fresser mehr), aber sie haben ihn akzeptiert. Während die bellende Fraktion wirklich begeistert von ihm ist. Sie toben richtig miteinander. Vor allem dem Mehlwürmchen macht es Spaß, mit ihm Fangen zu spielen. Von ihm wird sie halt nicht dauernd überrollt, wie das bei Morpheus der Fall ist.. Er bringt Leben in die Bude, was wir durchaus brauchen können. |
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